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Herbst / Winter 2007: Wir fragen den Magistrat | Wir schreiben an die Oberbürgermeisterin | Antwortbrief der OB  

Seitdem am 8. September auf der Leipziger Strassenfest die Initiative "Zukunft Bockenheim" die Unterschriftensammlung gestartet hat, wurden 

3.655 Unterschriften

gesammelt. Bei vielen Einzelhändlern auf der Leipziger Straße lagen Unterschriftenlisten aus. Die Unterschriftensammlung wurde am 12. Dezember abgeschlossen. Die Unterschriften wurden am 13. Dezember 2007 im Römer an den von der Oberbürgermeisterin beauftragten Referenten Messinger übergeben. 

In der nachfolgenden Stadtverordnetenversammlung wurden Fragen zum Kaufhofgelände aufgegriffen. Es wurden die Antworten des Anwalts des Bauherren präsentiert: Der Bau soll bis Ende des Jahres 2008 fertiggestellt sein. Wir erwarten vom Magistrat, dass er die Etnwicklung verfolgt, Maßnahmen zur sinnhaften weiteren Nutzung des Gebäudes überlegt und Schritte einleitet, die eine Nutzung des Gebäudes im Sinne der Bockenheimer Bevölkerung und der wirtschaftlich sinnvollen Nutzung der Leipziger ermöglichen. 

Der Magistrat soll endlich die Entwicklung des Stadtteils Bockenheim zu seiner Sache machen. Unsere Stadt besteht nicht nur aus Innenstadt und Hochhäusern, die Menschen leben in den Stadtteilen!

schluss mit der dauerbaustelle kaufhof!

Seitdem im Jahr 2000 der Kaufhof die Filiale Leipziger Straße schloss, liegt das Gebäude ungenutzt als riesiger leerstehender Klotz auf der Leipziger Straße. Statt eines vitalen Zentrums dominiert seit sieben Jahren eine hässliche Bau-Brache diese lebendige Straße. 

Das ist nicht ohne Folgen geblieben: Die zunehmende Verwahrlosung eines Bau-Kernstücks inmitten der Schlagader Bockenheims wirkt lähmend und signalisiert Verfall. Die Bockenheimer und die vielen Menschen, die diesen Stadtteil lieben, sind verärgert. Die Einzelhändler klagen über Gewinnrückgang um bis zu 50%. 

Wir wollen nun an die Stadt appellieren, alle Möglichkeiten zu nutzen den Bauherrn zur Fertigstellung zu bewegen. Wir können nicht wirklich glauben, dass es in einem demokratischen Land  möglich ist, einen ganzen Stadtteil durch beharrliches Nichtstun zu terrorisieren. Wir gehen davon aus, dass es für die Regierung unserer Stadt möglich ist, eine Fertigstellung des Gebäudes zu erwirken, wenn alle Mittel und Wege genutzt werden. Wir appellieren als Erstes mit einer Unterschriftensammlung an die Stadt Frankfurt diesem nicht nur ärgerlichen, sondern auch unwürdigen Zustand auf der Leipziger Straße ein Ende zu bereiten.

Die hier demonstrierte Hilflosigkeit der Behörden ist auch ein extrem falsches Signal zu einem Zeitpunkt, wo die Aufnahme des Umbaus der Uni Campus Bockenheim unmittelbar bevorsteht. Wie sollen diese Aufgaben der Bauaufsicht über das komplette Areal des Uni-Campus gestemmt werden, wenn schon eine Großbaustelle nicht zu bewältigen ist?