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Kreativität und Einsatz ist gefragt!

Nur zur Erinnerung: Im Juli 2000 hat die Kaufhoffiliale in Bockenheim geschlossen, im September wurde das Gelände von Immobilienbesitzer Gaumer erworben. Seit der Schließung des Kaufhofs ist die Leipziger Straße eines Magneten beraubt. Die Attraktivität als Einkaufsstraße, auf der sich die Bockenheimer fast komplett versorgen können und die Anziehungspunkt für andere Bürger ist, ist zunehmend dahingeschwunden. 

Ein neues Konzept für die Leipziger Straße ist gefragt und ein wichtiger Bestandteil eines solchen Konzepts ist die Entwicklung eines zentralen Ortes mit breitem Angebot. Das Gebäude ehemaliger Kaufhof kann dieser Ort sein:

Ende 2008 wurde als Startpunkt der Inbetriebnahme des Gebäudes angegeben. Und Anfang Januar sehen wir, die Lichter brennen immer noch nicht. Die Stadt Frankfurt, die Oberbürgermeisterin, die Wirtschaftsförderung, der Ortsbeirat, eigentlich auch der Besitzer selbst hätten es gerne anders. Aber es passiert nichts. 

Wir haben uns mit folgendem Vorschlag an die Oberbürgermeiserin gewandt:

"Wir alle wissen, dass im Bereich der gewerblich genutzten Immobilien in Frankfurt mit neuen Konzepten begegnet werden muss. Falls es nicht gelingen sollte, die Immobilie Kaufhof durch den Eigentümer einer sinnvollen Bewirtschaftung zuzuführen (es ist von einem Vertrauensverlust in der Öffentlichkeit durchaus auszugehen), sollte die Stadt bei einem Gebäude mit so zentraler Bedeutung selbst die Initiative ergreifen: Beispielsweise könnte mit Hilfe der Wirtschaftsförderung der Stadt Frankfurt, in Kooperation mit dem Besitzer durch Einbeziehung des Einzelhandelsverbands und der Organe im Stadtteil (Runder Tisch) eine sinnvolle Bewirtschaftung des Objekts ermöglicht werden. Wir Bürger und unsere gewählten Organe sind nicht einfach ohnmächtig. Wir können Handlungswege finden! Wir bitten Sie darum, dass die zuständigen Stellen der Stadt sich dieser Angelegenheit annehmen." Schreiben der Initiative vom 4.12.)  

Gleichzeitig haben wir in einem Schreiben an die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung, die am 29.1. 2009 stattfinden wird folgende Fragen eingebracht:

Wir bleiben dran.