Campus Bockenheim | Leipziger Straße |  | Impressum | Startseite | Biologie-Campus 
Dondorf 

dondorf firmen-chronologie *

1833  Am 2. April eröffnet Bernhard Dondorf (1809 - 1902), ein Sohn jüdischer Einwanderer, in der Saalgasse 27 in Frankfurt am Main eine Lithographische Anstalt.
1839 Erste Erwähnung der Produktion von Spielkarten in Anzeigen
1853  Anschaffung einer Dampfmaschine. Zusammenarbeit mit der Druckerei C. Naumann beim Druck von Wertpapieren, Geld-scheinen und Briefmarken für in- und ausländische Auftraggeber.
Um 1858 Schrittweise Vergrößerung der Spielkartenproduktion unter der Firmenbezeichnung "B. Dondorf, Frankfurt a.M.".
1871  Verlegung des Betriebes aus der Saalgasse in neue Fabrikgebäude in der Bockenheimer Landstraße 136.
1872 Bernhard Dondorf zieht sich ins Privatleben zurück. Seine Söhne Carl und Paul sowie der Schwiegersohn Jacob Fries übernehmen die Leitung der Firma.
1890 Die Fabrikanlagen werden erweitert. 
1895 Der Betrieb expandiert und es werden weitere Gebäude erstellt. Jacob Fries scheidet aus der Fabrik aus.
1902  Am 13. Juni stirbt Berhard Dondorf im Alter von 93 Jahren.
1905 Ende des Jahres Umwandlung in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Geschäftsführer sind Carl Dondorf, Otto Dondorf und Friedrich Bosch. Änderung des Firmennamens.in "B. Dondorf GmbH, Frankfurt a.M.".
1928  Liquidierung des Unternehmens und Verkauf der einzelner Abteilungen an verschiedene Firmen.
Übernahme der Spielkarten-Fabrikation durch die Firma Flemmig-Wiskott AG in Glogau, die jedoch den Betrieb unter dem Namen "B. Dondorf Spielkartenfabrik GmbH, Frankfurt a.M." bestehen läßt. Geschäftsführer werden August Bell, Friedrich Bell und Wilhelm Baas. Verlegung der des Unternehmens nach Frankfurt-Sachsenhausen in die Darmstädter Landstraße 224.
1932  Auflösung der Spielkartenfabrikation von Flemming-Wiskott in Glogau und Übertragung auf den Betrieb in Frankfurt.
1933  100jähriges Bestehen der Firma Dondorf.
Verkauf an die "Vereinigte Altenburger und Stralsunder Spielkarten-Fabrik AG" in Altenburg, aber Weiterführung unter dem bisherigen Namen. Schrittweise Verlagerung der Produktion nach Altenburg.
1937  Änderung der Firmenbezeichnung in "B. Dondorf Frankfurt/Main, Spielkartenfabrik in Altenburg/Thür.".
Um 1943  Auflösung des Restbetriebes in Frankfurt/Main.
1951/52 ist im Adressbuch die Unionsdruckerei und Verlagsanstalt und die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Spirituosenindustrie genannt.
1955 werden im Frankfurter Geschäftsadressbuch folgende Firmen benannt:
Union Maschinensatzbetrieb
Kohl Maschinensetzerei
Mosaikverlag
Neubrunnendruckerei
Universitätsgarage Aug. Döring
1960 sind folgende Einträge gelistet:
Stadt Frankfurt Liegenschaftsbauamt
Anzeigen- und Werbedienst Union
Unionsdruckerei
Metrawatt GmbH
Uni-Großgarage Döring
 1971  Institut für Kunstpädagogik der Johann Wolfgang Goethe-Universität in allen Stockwerken der ehemaligen Fabrik und in einem Teil eines Anbaus.

* Zur Verfügung gestellt von den Freunden Bockenheims e.V., Herrn Friedhelm Buchholz