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Geschichte

Dondorf Druckerei 

Das Gebäude, das 1890 erbaut wurde, ist eines der letzten Zeugnisse der Industriegeschichte des Westends und Bockenheims. 

Die Geschichte des Gebäudes ist dank der Arbeit der "Freunde Bockenheims" dokumentiert. Siehe hierzu eigenen Bericht. 

Seit 1971 befindet sich das Institut für Kunstpädagogik der Uni Frankfurt in der ehemaligen Fabrik am Bockenheimer Depot an der Sophienstraße 1-3. In dem Vorschlag zum Bebauungsplan, der 2003 vom Stadtplanungsamt nach Abschluss des Planungswettbewerbs  veröffentlicht wurde, ist der Erhalt dieses historischen Gebäudes nicht vorgesehen. Die Option Abriss und 7-geschossige Bebauung bis 25 m Höhe stieß nach der Veröffentlichung sofort auf breite Kritik. 

Zur Erhaltung und Umnutzung des Gebäudes Dondorf Druckerei hat sich eine eigene Initiative gebildet. Die Ideen der zukünftigen Nutzung gehen von generationenübergreifenden Wohnen in den oberen Geschossen bis zur Nutzung eines Teils des Gebäudes als Industriemuseum. 

Die KFW-Bankengruppe, die als Investor auch dieses Geländes gilt und die bereits das gegenüberliegende Gelände auf der Senckenberganlage bebaut, soll den Abriss der Druckerei planen.

Die Stadt Frankfurt legt mit dem Bebauungsplan fest, wie das Gelände zukünftig genutzt werden kann. Das Land als Eigentümer des Geländes sucht nach einem passenden Investor.

In dieser Gemengelage sollen die Zukunftsinteressen des Stadtteils und seiner Bürger nicht untergehen. 

Die Offenlage des Bebauungsplans ist noch nicht erfolgt. Es gilt auf Stadt und Land einzuwirken, um hier zu einer zukunftstragenden Lösung zu kommen.

 

http://www.dondorf-frankfurt.de/