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Festung Europa oder Einwanderungsland?

Das Thema Zuwanderung geht uns gerade auch in Frankfurt an und fordert uns heraus.

Neben schamloser Ausbeutung auf dem Arbeitsmarkt und keinerlei Versorgung mit Wohnraum, geht die Stadt Frankfurt mit diesen neuen Zuwanderern weitgehend so um, dass sie zum Thema Wohnen und Unterbringung der Zuwanderer einfach ordnungspolitisch darauf reagiert, wenn die Situation der Zuwanderer von Hausbesitzern ausgenutzt wird und die Zuwanderer zu tatsächlich üblen Bedingungen untergebracht und ausgebeutet werden. Die "Hilfe" des Staates besteht dann darin, dass die Gesetzeswidrigkeit der Belegung der sogenannten Schrottimmobilien festgestellt wird, die Häuser geräumt werden und die Leute auf der Straße liegen. Wirklich liegen. Viele dieser Menschen schlafen in Parks, auf Plätzen und im Winter vielleicht in der B-Ebene.

In einem aktuellen Fall, der sich vor wenigen Wochen in Bockenheim in der Blanchardstraße 10 (Ecke Georg Speyer Straße) abspielte, hatten zwei Menschen in ihrer Not in einem seit etwa fünf Jahre leerstehenden Privathaus (das wegen Erbstreitigkeiten nicht genutzt wird) Zuflucht gesucht. Unentdeckt von den Nachbarn wurden sie jedoch von einem der Eigentümer bei einem Kontrollgang entdeckt, die die Polizei benachrichtigten.

Mit großen Aufgebot wurde das Haus gestürmt und die zwei Menschen mit Handschellen abgeführt. Das wir uns in Frankfurt und gerade auch in Bockenheim positiv als vielfältig sehen ist kein Ausweis, das wir als Bürger dieses Stadtteils nicht immer wieder daran arbeiten eine offene Gesellschaft zu sein, die auch Menschen, die aus unterschiedlichen Grünen hier herkommen  offensteht und um deren Ankommen wir uns kümmern und für deren Interessen wir uns mit ihnen gemeinsam stark machen.

Wir wollen einen Beitrag zu einem menschlichen Umgang mit Flüchtlingen und Zuwanderern leisten.

Im Stadtteilbüro hat sich ein Arbeitszusammenhang "Neue Zuwanderung" gebildet, der vor hat das Thema gemeinsam anzugehen.

Als ersten Schritt bieten wir kostenlosen Sprachunterricht an.

Wir tun dies in Kooperation mit der Sophienschule (Haupt und Realschule). in diese Schule sind viele Kinder in sogenannten Integrationsklassen, in denen auch Schüler unterrichtet werden,die ganz neu hier sind, über wenig Sprachkenntnisse verfügen. Dort können wir den Eltern jetzt auch Sprachuntericht anbieten.

Wir brauchen Spenden, zur Finanzierung der Sprachkurse und freuen uns über jeden Betrag. Bitte überweisen auf untenstehendes Konto Stichwort "Sprachunterricht"

 Hier finden Sie den Spendenaufruf

Unsere Bankverbindung

GLS-Bank
Kontonummer 600 835 4900
Bankleitzahl 430 609 67

 

 

Bockenheimer ErklärungA3

Bockenheimer Erklärung A5 Faltblatt

Stand Campus Bockenheim 2013_Powerpoint / 13 MB

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