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Wohn_Raum für Alle – Solidarisches Miteinander statt Ausgrenzung und Verdrängung!

 

Am 4. Februar gehen wir gemeinsam auf die Straße - für ein solidarisches, (welt)offenes und soziales Frankfurt! Wir kämpfen für bezahlbaren Wohnraum und für eine Stadt für alle Menschen, die in ihr leben - unabhängig von Aufenthaltstitel oder Einkommen!

 

Bezahlbarer Wohnraum wird in Frankfurt seit Jahren aufgrund stetig steigender Mieten immer knapper, besonders für Menschen ohne oder mit geringem Einkommen oder unsicherem Aufenthaltsstatus. In Folge werden Menschen zunehmend aus ihren Wohnungen und Stadtteilen verdrängt.

Anstelle dieser Entwicklung des Frankfurter Wohnungsmarktes entgegenzuwirken, orientieren sich die städtischen Investitionen, die Stadtplanung und -politik überwiegend an höheren Einkommensgruppen. Auch die stadteigene ABG Frankfurt Holding arbeitet vorrangig profitorientiert und investiert nur unzureichend in für alle Frankfurter*innen bezahlbaren Wohnraum.

 

Chancen wie das Schaffen von urbanen und bezahlbarem Wohnraum wie auf dem Campus Bockenheim wurden bisher nicht genutzt. Bisher entstand hier nur teurer Wohnraum und wichtige Initiativen wie das Wohnprojekt Philosophicum wurden zugunsten von Investoren gekippt.

AUch Initiativen wie die sechs Wohnprojekte, die  bereits 2014 den Zuschlag für Grundstücke auf dem Campus erhalten haben, um dort gemeinschaftliches Wohnen zu realisieren, haben keine verbindlichen Zusagen, werden nicht unterstützt.

Die Wohnungspolitik und der Umgang mit städtischen Wohnungen muss sich vollkommen ändern, wenn ein weiteres Auseinandertreiben der Stadtgesellschaft verhindert werden soll.

 

Aufruf zur Demonstration am 4.2. 2017